Das Exotenzentrum
Die Informationsplattform

INDIANERBANANE ASIMINA TRILOBA

Kurzcharakteristik:  Die Früchte der aus Nordamerika stammende Indianerbanane sind ein geschmackliches Highlight und trotz des südfruchtigen Aromas (wie eine Mixtur aus Banane, Mango, Ananas und einem Hauch Vanille) auch hierzulande sehr winterhart. Sie liebt eher feuchtere Standorte und sollte bei trockenen Böden öfters gegossen werden. Der Baum erreicht unbeschnitten Höhen von bis zu 10m und ist im Herbst laubabwerfend. So gerüstet widersteht er Temperaturen von bis zu -25 °C.

Steckbrief:  

  • zur Auspflanzung geeignet (Temperaturminimum beachten)
  • Absolutes Temperaturminimum: -25 °C (vor tieferen Temperaturen muss die Pflanze zwingend geschützt werden)
  • Empfohlener thermischer Winterschutz ab spätestens -20 °C. Bitte beachten Sie die Hinweise unter 'Winterschutz',
  • In Topfkultur Eignung als Terrassen- oder Balkonpflanze mit kühler oder Überwinterung
    (hell). Es sollte jedoch darauf geachtet werden dass der Topf nicht zu tief durchfriert und die allermeiste Zeit frostfrei bleibt
  • Maximale Wuchshöhe: selten über 10m
  • Bewässerung: hoch, regelmäßige Wassergaben empfohlen
  • Bodenbeschaffenheit: anspruchslos
  • Lichtbedarf: sonnig
  • Nährstoffbedarf: mittel

Pflanzung: Bei der Wahl der Pflanzstelle spielt neben ästhetischen Gesichtspunkten auch das Makro- und das Mikroklima eine wichtige Rolle. Die Pflanze sollte einen möglichst sonnigen Standort im Garten bekommen und eine Pflanzung an einer warmen Stelle im Garten kann die Überwinterung vereinfachen. Halbschattige Standorte werden zumeist ebenfalls toleriert, allerdings schwächt das die Fruchtausreifung. Nun aber zum Pflanzloch: Glücklicherweise wachsen Indianerbananen in den meisten Erden relativ problemlos, lediglich konstante Staunässe sollte vermieden werden. Die Breite und Tiefe des Pflanzloches sollte der Größe der Pflanze und des Wurzelballens Rechnung tragen und lieber üppig bemessen sein. Das Pflanzloch sollte etwas tiefer als der Wurzelballen sein und mit Gartenerde bis zur Unterkante des Wurzelballens aufgefüllt werden. Verfüllen Sie die freien Stellen links und rechts neben dem Wurzelballen ebenfalls mit gewöhnlicher Gartenerde. Die im Topf bestehende Oberkante der Erdschicht sollte auch in der Freilandpflanzung die Oberkante darstellen. Spezielle Drainageschichten unterhalb des Wurzelballens (Kiesfilterschicht) sind nur bei extrem schweren Böden mit lange stehendem Wasser von Nöten. Gegebenenfalls kann bei sehr sandigen Böden eine Aufbesserung des Nährstoffspeichergehalts durch humose Durchmischung nötig sein. Achten Sie darauf den Wurzelballen samt Erde aus dem Topf möglichst unbeschadet in das neue Pflanzloch einzusetzen. Gegebenenfalls kann anfangs gegen ein Umkippen bei Sturm eine Stabilisierung mit einem geeigneten Material, z.B. stabiler Stock nötig werden, bis sich die Pflanze fest verwurzelt hat.

Pflege: Die Indianerbanane ist ein relativ anspruchsloser Zeitgenosse, möchte jedoch vor allem in der Wachstumsperiode regelmäßige Wasser- und Nährstoffgaben erhalten. Bei ausgepflanzten Exemplaren fällt dies aufgrund der größeren zur Verfügung stehenden Erdmasse allerdings geringer aus als wie bei Topfkulturen. Man wird aber auch hier feststellen, dass gesunde Exemplare regelrecht das Wasser aus den Boden saugen und öfters gegossen werden müssen. Der größere Wasserbedarf sollte einen aber nicht dazu verleiten sie in Staunässe stehen zu lassen, das vertragen sie nicht. Eine geringe Wasserversorgung im Winter ist ebenfalls sehr wichtig, allerdings ist die Wasseraufnahme durch die zuvor abgeworfenen Blätter dann deutlich geringer.

Winterschutz: In den meisten Regionen sollte die Pflanze auch ungeschützt gut durch den Winter kommen. Wir empfehlen dennoch generell einen Blick auf unsere allgemeine Seite zum Thema WINTERSCHUTZ. Wenn Sie die dortigen Hinweise beachten sollten Sie gut gerüstet sein und langfristig Freude mit Ihren Pflanzen zu haben.