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ALPENROSE RHODODENDRON

Kurzcharakteristik: Auch wenn es - wie der Beinname 'Alpenrose' schon vermuten lässt - auch europäische Vertreter an Rhododendren gibt, so stammt doch der überragende Teil aus dem fernen Asien. Aufgrund der großen Winterhärte vieler Arten und der Möglichkeit die Pflanze auch an schattigeren Plätzchen zu pflanzen hat die Pflanze auch hierzulande viele Freunde gefunden. Und so wird sich vermutlich ein jeder schon einmal an den schönen, zahlreichen und in verschiedenen Farben gezüchteten Blüten dieser Pflanze erfreut haben.

Steckbrief:  

  • zur Auspflanzung geeignet (Temperaturminimum beachten)
  • Absolutes Temperaturminimum: je nach Sorte, bis zu ca. -30 °C (vor tieferen Temperaturen muss die Pflanze zwingend geschützt werden)
  • Empfohlener Winterschutz je nach Sorte spätestens 2-5 °C über Temperaturminimum, Bitte beachten Sie die Hinweise unter 'Winterschutz'
  • Maximale Wuchshöhe: je nach Sorte, selten mehr als 4m
  • Bewässerung: mittel-hoch
  • Bodenbeschaffenheit: locker, humos, nährstoffhaltig und  sauer
  • Lichtbedarf: halbschattig-schattig
  • Nährstoffbedarf: mittel-hoch

Pflanzung: Der Standort sollte halbschattig bis schattig sein, weswegen sich glücklicherweise oftmals Stellen eignen, die für andere Pflanzen schwer zu bewachsen sind. Idealerweise ist der Standort jedoch ein lichter Schatten und nicht zu dunkel, dabei gerne etwas windgeschützt. Rhododendren benötigen saure Böden und auch die Blüte zeigt sich signifikant kräftiger wenn die Pflanze in einem Substart mit einem ph-wert von 4,5-5 kultiviert wird. Am besten nehmen Sie also eine Rhododendron- oder Azaleenerde. Die Breite und Tiefe des Pflanzloches sollte der Größe der Pflanze und des Wurzelballens Rechnung tragen und lieber üppig bemessen sein. Das Pflanzloch sollte mindestens 20 cm tiefer als der Wurzelballen sein und mit der oben beschriebenen Erde bis zur Unterkante des Wurzelballens aufgefüllt werden. Verfüllen Sie die freien Stellen links und rechts neben dem Wurzelballen ebenfalls mit dieser Erde. Die im Topf bestehende Oberkante der Erdschicht sollte auch in der Freilandpflanzung die Oberkante darstellen. Spezielle Drainageschichten unterhalb des Wurzelballens (Kiesfilterschicht) oder eine kräftige mineralische Durchmischung sind nur bei extrem schweren Böden mit lange stehendem Wasser von Nöten. Bei sandigen Böden empfiehlt sich eine Aufbesserung des Nährstoffspeichergehalts durch humose Durchmischung und Einbringung saurer Erde. Achten Sie darauf, den Wurzelballen samt Erde aus dem Topf möglichst unbeschadet in das neue Pflanzloch einzusetzen.

Pflege: Rhododendren freuen sich über eine reichhaltige Bewässerung und Nährstoffversorgung. Eine Unterversorgung an Wasser und Dünger kann zum Problem werden. Gießen Sie deswegen öfters (nur mit Regenwasser, Leitungswasser ist für Rhododendren für gewöhnlich zu kalkhaltig), vor allem wenn die Pflanze doch etwas sonniger steht. Natürlich ohne die Pflanze beständig unter Wasser zu setzen, das verträgt sie nicht Während der Wachstumsperiode vom Frühling bis in den Spätsommer bitte auch düngen, unbedingt mit einem geeigneten Dünger wie diesem. Später im Jahr ist keine Düngung mehr nötig.

Winterschutz: In vielen Regionen ist diese Pflanze mit entsprechenden Sorten auch ohne Winterschutz winterhart. Trotzdem empfehlen wir generell einen Blick auf unsere allgemeine Seite zum Thema WINTERSCHUTZ. Wenn Sie die dortigen Hinweise beachten sollten Sie gut gerüstet sein um langfristig Freude mit Ihrer Pflanze zu haben.